Schwangerschaftsabbruch: Themenübersicht

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) tritt für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch ein.

Aktuelle Termine

Wir rufen auf zur Solidarität mit den angeklagten Ärztinnen Kristina Hänel, Natascha Nicklaus und Nora Szász!

  • Der erste Gerichtstermin gegen Nora Szaśz und Natascha Nicklaus vor dem Amtsgericht Kassel fand am 29.8.2018 statt. Am Montag, 28. Januar 2019, 9:30 Uhr  ist der nächste Prozesstag anberaumt. Als Fortsetzungstermin wurde Montag, 4. Februar 2019, 9:30 Uhr bestimmt. An beiden Tagen findet die Sitzung im Sitzungssaal D 105/106 im Gebäude des Amtsgerichts Kassel statt. Wir informieren über den Termin, den weiteren Fortgang und geplante Aktionen für Solidarität mit den beiden angeklagten Ärztinnen.
  • Berufungsverhandlung gegen Kristina Hänel: Der neue Termin des Landgericht Gießen fand am 12. Oktober 2018 statt. Das Landgericht Gießen wies die Berufung von Kristina Hänel im Streit um eine Verurteilung nach dem § 219a Strafgesetzbuch (StGB) ab (Urt. v. 12.10.2018, Az. 3 Ns – 406 Js 15031/15). Zum Bericht bei Legal Tribune Online, wir werden über den weiteren Fortgang an dieser Stelle aktuell berichten …

Perspektiven auf Informationen zum Schwangerschaftsabbruch

Gesundheitsinformation zum Schwangerschaftsabbruch und zu Leistungsanbietern, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen können, sind keine Werbung. Das elementare Recht von Frauen auf vollständige, gesundheitsbezogene Information wird bis heute durch den § 219a im Strafgesetzbuch (StGB) verhindert.

In unseren Videointerviews „Perspektiven auf Informationen zum Schwangerschaftsabbruch“ sprechen Frauen als Expertinnen in eigener Sache und Ärztinnen beziehen Stellung. Hier geht es zu den Videointerviews …

Frauengesundheitspolitische Forderung des AKF für sexuelle Selbstbestimmung von Frauen

Der AKF fordert, den § 219a abzuschaffen. Der Paragraf verbietet Ärztinnen und Ärzten, über ihr Angebot zum Schwangerschaftsabbruch zu informieren. Dies wird unterstützt durch ein breites gesellschaftliches Bündnis, das sich auch für die Aufhebung von § 219a StGB einsetzt.

Auch verschiedene Landesärztekammern haben in den vergangenen Jahren gefordert, die Strafbarkeit von sachlicher Information zu Schwangerschaftsabbrüchen abzuschaffen. So kollidiere das Verbot von sachlicher Information mit dem Informationsanspruch der betroffenen Frauen, verlautbart die Delegiertenversammlung der Berliner Ärztekammer im Februar 2018. Auch die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg forderte im April 2018 die Streichung von § 219 a.

Wenn eine Frau sich entschließt, eine Schwangerschaft abzubrechen, braucht sie Zugang zu zuverlässigen Informationen.

  • Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es?
  • Welche Methoden des Schwangerschaftsabbruchs sind möglich(medikamentös, Absaugmethode, Ausschabung)?
  • Was sind die gesetzlichen Voraussetzungen in Deutschland?
  • Adressen von Ärztinnen und Ärztinnen, die Abbrüche durchführen.

Informationen für Frauen, die ungewollt schwanger sind

Kampagnen-Blogs

AKF-Positionen zu Schwangerschaftsabbruch und sexueller Selbstbestimmung


#wegmit219a – Fotogalerie

Protest von über 400 Frauen, auch der Aktiven des AKF, am Tag des Prozesses gegen Nora Szász und Natascha Nicklaus am 29.8.2018 in Kassel.  

Bildnachweis: © Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.

Downloadmaterial für Demonstrationen und Veranstaltungen

Plakat: Solidarität mit Frauen international: Rote Kutten, grüne Tücher (pdf)
#wegmit219a: alle Plakate (pdf)

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